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HARRY GUGGER machte von 1973 bis 1977 eine Werkzeugmacherlehre, bevor er von 1977 bis 1979 ein Studium zum Maschineningenieur absolvierte. Von 1984 bis 1989 studierte er Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH Zürich) bei Flora Ruchat und an der Columbia University, New York bei Tadao Ando. 1989 erwarb er sein Architektendiplom an der ETH Zürich. Seine Zusammenarbeit mit Herzog & de Meuron begann 1990 als deren Assistent an der Sommerschule in Karlsruhe. 1991 wurde er Partner der Firma. Harry Gugger war Gastprofessor an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar in 1994 und lehrte 2001 an der ETH Lausanne. Zurzeit ist er Professor an der EPFL/ENAC – Schule für Architektur, Bauwesen und Landschaftsgestaltung in Lausanne, an der er seit Mai 2005 lehrt.. Gugger war unter anderem für folgende Projekte verantwortlich: die beiden Stellwerke (1991–1994 und 1998–1999) und das Lokomotivendepot (1991–1995) für die Schweizerischen Bundesbahnen in Basel, gefolgt von der Bibliothek der Fachhochschule in Eberswalde (1997–1999), dem Tate Modern in London (1998–2000) und dem Prada-Hauptsitz in New York (2000-2002). Zu den jüngsten Projekten gehören das Laban Dance Centre, London (2000–2003), das 2003 den RIBA Stirling Prize erhielt, und das Schaulager Basel für die Laurenz-Stiftung (2000–2003).
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